Protokoll der Mitgliederversammlung vom 11.12. 2025

Ort: Im Haus von Margarita Thum, Sonnenbergstr.19 79117 Freiburg

Versammlungsleiterin: Margarita Thum

Protokollführerin: Helga Tullius

Anwesende:

Mitglieder

Dr. Wolfram Deißler

Frau Ursula Ehret

Frau Elsa Hermann

Frau Hildegard Hilpert
Frau Erika Köbele
Frau Brigitte Mühl

Frau Helga Tullius

Frau Margarita Thum

Herr Dr. Manfred Westermayer

Gäste

Rudolf Heizler
Dr. Bernhard Strohmeier


TOP 1

Frau Thum eröffnete die Sitzung und begrüßte alle Awesenden.

Die Versammlung wurde satzungsgemäß einberufen unter Angabe der Tagesordnung. Die Versammlung ist beschlussfähig.

Sitzungsbeginn 15:00 Uhr.

TOP 2
Ecuador, Frau Tullius

Es gibt nach Aufgabe des Projekts keine neuen Informationen

Indien, Frau Tullius

In der Lepra Station Bethany Colony Bapatla in Andhra Pradesh wurden neue Stühle und Ventilatoren gekauft. Der Buchhalter

David Dewawaram versendet regelmäßig einen Rundbrief. Auf einem war die Krankenstation abgebildet. Der neue Manager

heißt Jareed Sharif Shaik. Es wird noch einmal Geld überwiesen für Reparaturen und Verbandsmaterial.

Die St. Mary`s School in Kalakurichi, Tamil Nadu bekam eine zusätzliche finanzielle Unterstützung über Pater Morhan. Das Geld fließt in die Ausbildung der Schüler und Schülerinnen in der weiterführenden Stufe. In diesem Jahr konnten 5 Schülerinnen und Schüler ihr Abitur machen. Sie bewerben sich um ein Studium der Anästhesie, der Electronic und des Ingenieurwesens. Eine Studentin braucht für das Studienjahr ca 2.000 Euro für Gebühren, Bücher, Zimmer und Essen. Es wurde beschlossen, dass Geld zur Verfügung gestellt wird um Computer für 5 Studentinnen zu finanzieren.
Pater Mohan bedankt sich besonders für die Unterstützung der Mädchen der 11. Klasse.


Burkina Faso

Schule in Gaoua, Frau Thum

Im Schuljahr 24/25 hat die Lehrerschaft gut gearbeitet und den 2. Platz in der Gesamtwertung der Schulen der Region erreicht.

Als Belohnung bekommen sie im folgenden Jahr den Schulgarten bezahlt. Bisher hatten sie mit eigenen Kräften, Saatgut und

Material beschafft und konnten Zwiebeln, Salat und anderes Gemüse ernten und Papaye und Mangobäume anpflanzen. Da

der Staat keine Renovierung finanziert wurden 3 Klassenzimmer mit den Spendengeldern gründlich saniert. De Eltern halfen

mit. Das restliche Geld wurde für die Schulspeisung eingesetzt. Für pädagogische Zwecke blieb nichts übrig. Am Jahresende

ging der Schulcomputer durch elektrische Überspannung kaputt. Mit 500 Euro konnte Herr Sib einen neuen kaufen. Die Eltern

und Kinder der deutschen Partnerschule in Ebnet waren zugunsten der Schule in Gaoua sehr aktiv und spendeten den Erlös

von Weihnachts- und Flohmärkten.

Witwen und Waisen in Boromo Frau Thum

Trotz knapper Kasse konnten zwei weitere Abiturienten, dank der Paten, mit einem Laptop versorgt werden. Die Unterstützung

der drei Studierenden wird in Absprache mit den Paten gemeinsam geregelt, so dass alle den gleichen Betrag bekommen.

Studieren kostet Geld, die Unterbringung in der Hauptstadt Ouagadougou kann oft informell geregelt werden.

Es gab Nahrungsmittelhilfe für die Witwen und weiterhin Schulgeld für 25 bedürftige Kinder und Unterstützung für 8 junge

Menschen in Berufsausbildung. Frau Aissatou Karambiri, meine langjährige Partnerin vor Ort, kümmert sich nach ihrem

Berufsende intensiv um das Projekt.

Apersec, Catherine Eklou vertreten durch Ursula Ehret

Alle Projekte von Apersec laufen trotz Bedrohung durch die IS Miliz erfolgreich weiter:

Besuch der umliegenden Dörfer und Schulen, der Betrieb des medizinischen Zentrums, Nähschule und Mikrokredite. Im

vergangenen Jahr war der Container angekommen mit einem Ultraschallgerät im Wert von 20.000 Euro, gespendet von Prof.

Rumstadt. Nun ist er im Einsatz. Auch der gelieferte Krankenwagen ist äußerst hilfreich. Die Gesundheitsstation läuft weiterhin

mit bewährten angestellten Ärzten,und Pflegepersonal. Sehr beliebt ist die Nähschule mit 132 Mädchen in Ausbildung. Zu

Beginn sind die jungen Mädels 15 Jahre alt. Beim Abschluss bekommen sie ein Starter Nähpaket und eine örtlich gekaufte

Nähmaschine chinesischer Herkunft. Die jungen Mädchen können damit ihren Lebensunterhalt bestreiten und werden vor

früher Heirat und Schwangerschaft bewahrt. Im Projekt Mikrokredit werden 320 Frauen mit Mikrokrediten gefördert.

Von einer Praxisauflösung in Deutschland stehen medizinische Geräte bereit, die wieder mit einem Container nach Burkina

Faso geliefert werden können.

Trinkwasser für Kalima, DR Kongo Dr. Manfred Westermayer
Bukavu am Kivusee: Für das Priester- und Seniorenzentrum von Abbé Hubert Mukungilwa konnte mit Hilfe einer Stiftung der Erzdiözese Freiburg und von KELI (ökumenische Christen die Esperanto sprechen) die Versorgung mit sauberem Trinkwasser organisiert werden.
Die Stadtverwaltung hat Abbé Hubert gebeten, auch noch den angrenzenden Stadtteil mit Trinkwasser zu versorgen. Mit weiteren 10.000 € der Erzdiözese - wofür wir ganz herzlich danken, 2.900€ von AVE und KELI, sowie 1000$ aus dem lokalen Wasserverkauf sollen drei Zapfsäulen für die Bevölkerung gebaut werden.
Kakutya die Zwillingsstadt von Kalima mit 85.000 Einwohnern hat AVE (Esperanto-Grüne) auch um Unterstützung für eine Wasserversorgung gebeten. Das Material für die Leitung von einem Stausee des kleinen Flusses Lipango in etwa 8 km Entfernung war schon mal vorhanden; leider wurde vor dem Bau etwa die Hälfte der dicken Rohre geplündert; die sehr dünne Leitung reicht nur für wenige Haushalte. Nun ist eine Erneuerung der Rohrleitung und die Erstellung von 6 (von insgesamt 18) Quartierszapfstellen geplant. Die staatliche Trinkwasserversorgung REGIDESO beteiligt sich an der Realisierung mit 20.000$. Wir haben dankenswerterweise 5.400€ von Cents-for-Help bekommen. Bei der Schmitz-Stiftung (BMZ) hoffen wir, dass unser Antrag über 49.500€ endgültig bewilligt wird. Für dieses erste Teilprojekt werden 75.641€ benötigt. Der Wasserverkauf soll die Hälfte der Kosten für die restlichen
12 Zapfstellen erbringen. Etienne Katchelewa Kandolo und Alphonse Waseka Kamango werden wieder die Arbeiten ausführen.

Top 3.

Finanzen

Frau Hermann und Frau Köbele hatten die Kassenprüfung vorgenommen und keine Beanstandungen festgestellt. Sie stellten

den Antrag auf Entlastung des Vorstands, der einstimmig angenommen wurde.


Frau Hilpert legte die aktuellen Finanzen zum dar siehe Anhang

TOP 5

Am 8. Mai fand ein Benefizkonzert der Direkthilfe in der Pizzeria Corona statt mit der Gruppe Kalimari unter Leitung von Mike

Schweizer. Alle Proketleitenden waren anwesend und präsentierten ihr Projekt in Bild, Sprache und mit kleinen Videos.


Der Erlös von 800 Euro wurde auf 4 Projekte aufgeteilt.

TOP 6

Die Vorsitzenden Margarita Thum und Helga Tullius verkündeten, dass sie bei der nächsten Wahl nicht mehr antreten. Frau

Tullius hat sich 50 Jahre lang für die Projekte in Indien engagiert. Ob andere oder neue jüngere Mitglieder übernehmen wollen,

werden wir sehen. Wir geben uns 2 Jahre Zeit bis zur nächsten Wahl. Die Mitgliederversammlung 2026 soll schon im Juni

stattfinden mit neuen Ideen.

Frau Thum beendet die Sitzung um 17 Uhr

Unterschriften

Margarita Thum                              Helga Tullius
1. Vorsitzende                                 Schriftführerin, Kassiererin